Die Krisenzeit stellt uns alle vor eine besondere, noch nie dagewesene Situation: Die Schulen sind geschlossen – die Schüler*innen sind zu Hause. Lernen (also Schule) findet zu Hause statt.


Während für viele Schüler*innen Arbeitsblätter und Aufgaben online oder auch per Post zugestellt werden, war die Suche nach einer Möglichkeit für die Schüler*innen, die im „Hier und Jetzt“ lernen oder auch stark auf das soziale Miteinander angewiesen sind, schwieriger. So wurden viele Möglichkeiten überlegt und diskutiert. So müssen wir im „Hier und jetzt“ treffen und setzten dies per Videochat um ...

 

Wir, die Klasse 7a, treffen uns regelmäßig per Videochat und können uns so über Bildschirm und Lautsprecher sehen und hören. Manch Schüler*in hat beim ersten Mal auf die Stimme der ihm vertrauten Person – ob Lehrer*in, Unterrichtsassistent*in oder Mitschüler*in – reagiert und war doch erstaunt, wo denn diese Stimme nun herkommt.

 

Das Treffen ersetzt sicher keinen Präsenzunterricht – vor allem nicht bei den Lernvoraussetzungen der Schüler*innen unserer Klasse. Sich aber dennoch hören und auch sehen können wird von den Schüler*innen durch eine freudige Reaktion bestätigt. Für die Eltern, die nun ihre Kinder zu Hause versorgen, pflegen und beschäftigen bietet der Chat ebenfalls eine Austauschplattform, um auch mal über die aktuelle häusliche Lage berichten zu können oder sich als Eltern auch untereinander auszutauschen.

 

Um an den gewohnten Unterricht anzuknüpfen, singen wir unser Morgenkreis-Lied und begrüßen die Schüler*innen einzeln. Hier begrüßen die Lehrer*innen die Schüler*innen nun abwechselnd einzeln, da ein gemeinsames Singen aufgrund der Zeitverzögerung im Chat nicht möglich ist. Das alt bekannte Begrüßungslied „Hallo ihr alle“ bewirkt bei den Schüler*innen ein Wiedererkennen, dass die Schüler*innen durch ein Lächeln erwidern.

 

Arbeitsblätter werden von unserer Klasse nicht bearbeitet, so kam das Klassenteam auf die Idee, eine dem Präsenzunterricht ähnliche Aufgabe nach Hause zu geben: Das Hantieren mit Material und dessen Erkundung konnte dank der Unterstützung durch die Eltern umgesetzt werden:
So pflanzten die Schüler*innen eine Kartoffel und werden diese auf der Terrasse, im Garten oder auf dem Balkon pflegen und beim Wachstum beobachten. Eine Woche später sind bereits die ersten Erfolge zu sehen!
Zur Erntezeit schauen wir dann, wie die Ernte ausfallen wird...

 

J. Michalek

 

Corona


Aktuelle Neuigkeiten des Kultusministeriums unter: km-bw.de/Coronavirus

Video "Warum Corona doof ist!"

 

Ein Song unseres Kollegen Patrick Geurds

 

METACOM Symbole @ Annette Kitzinger

 

nach dem Song
"Was so alles doof ist"
von Kai Lüftner

Unsere Schülerfirma
Banner